Jeder Triumph auf dem Schlachtfeld, ist eine Niederlage der Menschlichkeit.
(Eugen Drewermann)

>> Die Erfahrungen, die ... Menschen in ihrer Kindheit machen, bestimmen im Allgemeinen auch ihr Verhalten, wenn sie einmal Eltern sind. [Wenn] sie selbst nichts anderes erlebt haben, werden sie dazu neigen, auch ihre eigenen Kinder ohne Respekt und Einfühlung zu behandeln. So wird über Generationen Lebensfeindlichkeit weiter "vererbt" - nicht über Gene, wie heute viele glauben, sondern über Eltern-Kind-Beziehungen, die von Ablehnung und Unterdrückung geprägt sind. Die aggressiven Verhaltensmuster, die daraus resultieren, sind uns so selbstverständlich geworden, dass wir sie als unveränderlichen Bestandteil unserer Existenz hinnehmen. Entsprechend akzeptieren wir jene Pseudowahrheiten, die Kriege einer egoistischen menschlichen Natur zuschreiben, die von Aggression beherrscht ist und deshalb den Kampf sucht. << (Arno Gruen: "Ich will eine Welt ohne Kriege" Stuttgart 2006 )



Krieg [zu althochdeutsch chreg, ursprünglich „Hartnäckigkeit“], organisierter mit Waffengewalt ausgetragener Machtkonflikt zwischen Staaten zur gewaltsamen Durchsetzung politischer, wirtschaftlicher, ideologischer und militärischer Interessen. Völkerrechtlich tritt mit dem Eintritt des Kriegszustandes (durch Abgabe einer Kriegserklärung beziehungsweise durch Eröffnung des militärischen Kampfes) das Friedensvölkerrecht außer Kraft. Der Kriegszustand kann durch den Abschluß eines Friedensvertrages, durch die endgültige offiziell bekanngemachte Einstellung der Kampfmaßnahmen oder durch den Untergang einer der kriegführenden Parteien beendet werden.
Quelle: Meyers Großes Taschenlexikon