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???
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Weltfrieden - spinnt die denn? |
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Hmm, ich habe mir mal gedacht, es wird langsam Zeit,
dass ich selbst ein paar Worte zu dem schreibe, was ich mir so denke...
Weltfrieden an sich ist ein sehr komplexes Thema, und eigentlich auch
nicht mit der Hammer-hau-drauf-Erklärung abzutun: "Ich bin
für den Weltfrieden." Oft werde ich ausgelacht, oft wird
gemeint, ich sei naiv. Viele sagen: schau dich doch um, schau, wie es
hier ist, wieso sollte es anders werden? Und es heben die Leute mahnend
die Finger: "Verschwende nicht deine Kraft mit etwas, was dir sowieso
nicht gelingen wird!" Nun ja, ich kann sie alle verstehen. Sie reden
so, weil sie mich nicht verstanden haben. Sie können mich
nicht verstehen, weil ich es bisher noch nicht geschafft habe, so meine
Gedanken in Worte zu kleiden, dass es verständlich wirkt. Ich
gebe -ehrlich gesagt- mit meiner Homepage auch noch keinen konkreten
Weg, keinen genauen Ansatzpunkt. Meine Homepage ist derzeitig einfach
nur ein Sammelsorium (gibt es das Wort?) von Texten, Ideen und Links.
Na, das ist ja auch schon mal was... =) Vielleicht wird es endlich mal
Zeit für eine "Rechtfertigung" - zumindest aber für
eine Erklärung. |
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Resignation
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Viele hören auf - bevor sie
überhaupt begonnen haben.. |
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Ich habe festgestellt, dass es viele viele Menschen
gibt, die wirklich etwas verändern wollen, es gibt eine
große Anzahl von verschiedenen Verbänden und
Vereinigungen, die zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen planen, aber
über eine gewisse Region hinaus weiß leider keiner
was von ihnen. Auch im Internet tun sich Personen zu Gruppen zusammen,
rufen laut: auf auf, zum kampf! leben ein paar Jahre, wenn es hoch
kommt, und verstummen dann wieder. Ich frage mich immer, woran liegt
das, dass Menschen beginnen zu begreifen, dass sie die Welt, wie sie
jetzt ist, nicht so behalten wollen, dass sie endlich was gegen die
Ungerechtigkeiten tun wollen, dann mit Elan sich dem Anfang einer Sache
widmen, und diese dann im Kern wieder ersticken lassen. Meinen sie es
alle nicht ernst? Resignieren sie zu schnell? [siehe: eine
mögliche erklärung] |
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gemeinsam!
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Gemeinsam sind wir (wirklich) stark |
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Fakt ist, dass wir am meisten erreichen
können, je vereinter wir sind. Die einen sehen sich gern als
Linke, die anderen als Kommunisten, die nächsten als
Anarchisten, des weiteren gibts da noch Freidenker, Menschenfreunde,
Kriegsgegner usw usw. Lauter kleine Gruppen. Wir sind alle Menschen.
Welche genauen Endziele und Utopien wir haben, spielt keine Rolle, wenn
es gilt, Kritik zu üben, Ungerechtigkeiten zu erkennen, den
Schwächeren aufzuhelfen oder zu protestieren, wenn es gilt
Kunst und Kultur zu fördern und sich für eine bessere
Bildung einzusetzen, wenn man aufzeigt, dass das Geld für
Waffen eine verschwendete Chance darstellt (Waffen töten, und
das Geld könnte sinnvoller eingesetzt werden) usw. und so
fort. Schritt für Schritt an dem arbeiten, was wir alle
gemeinsam wollen: an der Mitmenschlichkeit, für eine weltweite
Gerechtigkeit! Daher also mein Bestreben, auf meinen Seiten
möglichst viele Gruppen und Organisationen vorzustellen, daher
die vielen Links und deswegen auch Texte von ganz unterschiedlichen
Gesichtspunkten - einfach, weil wir ständig denken
müssen, nachdenken über uns und unser Tun,
über unsere Ziele und Ideale, und das wir nicht aus den Augen
verlieren, wofür es gilt zu leben. |
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Start ?!
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wie also beginnen? was denn nun tun? |
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[klein beginnen und nebenbei großes
planen...] erst einmal ist es wichtig, überhaupt zu beginnen.
das organisieren von kleinen projekten, von interessanten
veranstaltungen zu bestimmten themen mag vielleicht auf den ersten
Blick nichts allzu weltbewegendes sein, doch wenn man genauer
hinschaut, sieht man schon da (gerade da) die ersten Erfolge: Menschen
treffen aufeinander, befassen sich mit einem Thema, mit einer
Problematik, erweitern ihren persönlichen Horizont in
Diskussionen und Gesprächen, haben die Chance, andere
Menschen/gar Freunde kennenzulernen, man weiß voneinander,
schafft ein Gemeinschaftsgefühl, und kann an Ideen weiter
arbeiten. Es bringt nicht viel, einfach nur zu Hause zu sitzen, und zu
überlegen, wie man die ganze Welt auf einmal retten
könnte. Auch das kann man gut und gerne tun, aber nebenbei
geht dann die Welt unter. [*übertreibt] Was ich damit sagen
will: Indem man Veranstaltungen besucht und/oder organisiert, kommt man
auch persönlich weiter, weil neue Denkansätze gegeben
werden, und man geht gleichzeitig einen weiteren Schritt zu mehr
Menschlichkeit. Ganz wichtig ist es natürlich, zuallererst bei
sich selbst anzufangen. |
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wissen
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wissen ist macht |
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und dann ist es wichtig - sehr sehr wichtig in meinen
augen - sich zu informieren und zu bilden. anfangen zu wissen und nicht
nur zu glauben. nicht nur phrasen aufschnappen und sie zur eigenen
ideologie heraufbeschwören. wenn wir uns theorien im kopf
zusammen denken, dann müssen wir sie auch begründen
können und fachlich korrekt darlegen. wenn wir uns ein urteil
über historische ereignisse erlauben, so müssen wir
faktenwissen im kopf haben, so müssen wir argumente bringen,
und auch schon die gegenargumente unseres gegenübers
widerlegen können. wenn wir glauben, uns auf ein konstrukt
stützen zu können, wie die welt aussehen
könnte, dann müssen wir genügend
über das menschliche zusammenleben wissen, über
ursachen von gewalt und hass. konflikte und probleme näher und
vor allem von verschiedenen sichtweisen heraus betrachten. sonst
verlieren wir uns in altklugem geschwätz, was früher
oder später in einem gemeinschaftsbrei von
möchtegern-die-weltverbessern landet... es bedarf bei einer
konstruktiven diskussion eben fundierter kenntnisse. |
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regional
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mitwirken in regionalen verbänden |
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dann schaut euch mal um: es gibt SOVIELE vereine und
verbände, in denen ihr euch nützlich machen
könnt. vielleicht habt ihr ja in eurer stadt eine
attac-gruppe, oder jugendvereine wie ['solid], die jusos oder
bund-jugend... gibt es vielleicht medienverbände,
umweltinitiativen, organisationen gegen rechtsextremismus? sicherlich!
und dann gibt es auch nur eins: hingehen, und schauen, welche
veranstaltungen demnächst geplant sind, welche treffen wann
und wo stattfinden... hingehen, mitmachen, meinung formen. es zwingt
euch ja keiner, der organisation beizutreten, oder ständig
irgendwelchen verpflichtungen nachzugehen. alles ist freiwillig. |
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global
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unterstützen von Hilfs- und
Friedensorganisationen |
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auch gibt es schon viele hilfsorganisationen und
friedensinitiativen, die sich oft in ihrer arbeit behindert sehen, weil
einfach das geld nicht ausreicht. wir haben genug geld - wieso nicht
auch mal monatlich was spenden? was kann ein mensch in einem
ärmeren land sich nicht alles leisten, wenn wir einmal mehr
auf unseren (überflüssigen!) luxus verzichten
würden? was ist denn schon ein eis, eine flasche alkohol, ein
kinobesuch gegen ein menschenleben? schaut euch um, in euerm zimmer,
was ihr alles habt, was ihr gar nicht wirklich braucht, wofür
ihr tagtäglich geld rauswerft, alles purer luxus! ich fordere
ja nicht, dass ihr alles abgebt und auch nich, dass ihr so lebt, wie
die milliarden menschen, die täglich mit dem
überleben kämpfen, ich frage euch nur: ist das
wirklich alles nötig? eins nur noch sei angemerkt: wer
spendet, ist noch lange kein besserer mensch. viele spenden, und
meinen, damit sei es getan. spenden vielleicht gerade mal soviel, dass
sie es gar nicht mitbekommen (sie könnten das doppelte
spenden, und es wäre immer noch nicht bemerkbar...) es
wäre selbstbetrug, zu meinen, mit spenden sei alles getan, und
das gewissen nun beruhigt. eine spende sollte vielleicht eher als eine
selbstverständlichkeit angesehen werden. |
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ideen
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entwickeln und umsetzen von eigenen ideen |
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wem das, wie mir, noch nicht genug ist, alldiweil es
für ihn einfach nicht ausreicht, organisationen zu
unterstützen und an veranstaltungen teilzunehmen, der
überlege sich, was genau sein persönlicher beitrag
zum weltfrieden sein soll. das muss jeder für sich selbst
entscheiden, indem er nachdenkt, eigene ideen entwickelt und diese dann
auch durchsetzt (!). der eine schreibt artikel für eine
zeitung, der nächste dreht einen film, ein anderer wiederum
arbeitet in jugendvereinen, ein weiterer betätigt sich in der
politik, oder erstellt flyer, malt vielleicht emotionalisierende
bilder, man kann homepages basteln, geschichten schreiben, einen
eigenen kleinen verein gründen, liedermacher werden, theater
spielen oder im politisch-u. sozialkritischem kabarett mitwirken und
sovieles mehr. manch einer reist um die welt und versucht menschen in
gespräche über frieden, gewalt und ideale zu
verwickeln... findet eure eigene bestimmung, geht euern eigenen weg,
nur verratet euch nie, und steht immer wieder auf, wenn ihr mal fallt -
resignation bedeutet stillstand, aber jeder noch so kleine schritt ist
ein schritt nach vorn! glaubt an euch, und lasst euch nicht
unterkriegen: wer nicht wagt, der nicht gewinnt! |