Gabi's Theorien aus dem Jahre 2003

weltfrieden - spinnt die denn??? >>> viele hören auf, bevor sie überhaupt begonnen haben... >>> gemeinsam sind wir (wirklich) stark!


der Anfang (was also tun? wie beginnen?)


wissen ist macht - bildet euch!


mitwirken in regionalen verbänden


weltweite Hilfs- und Friedensorganisationen unterstützen


eigene Ideen entwickeln und durchsetzen




???
Weltfrieden - spinnt die denn?
Hmm, ich habe mir mal gedacht, es wird langsam Zeit, dass ich selbst ein paar Worte zu dem schreibe, was ich mir so denke... Weltfrieden an sich ist ein sehr komplexes Thema, und eigentlich auch nicht mit der Hammer-hau-drauf-Erklärung abzutun: "Ich bin für den Weltfrieden." Oft werde ich ausgelacht, oft wird gemeint, ich sei naiv. Viele sagen: schau dich doch um, schau, wie es hier ist, wieso sollte es anders werden? Und es heben die Leute mahnend die Finger: "Verschwende nicht deine Kraft mit etwas, was dir sowieso nicht gelingen wird!" Nun ja, ich kann sie alle verstehen. Sie reden so, weil sie mich nicht verstanden haben. Sie können mich nicht verstehen, weil ich es bisher noch nicht geschafft habe, so meine Gedanken in Worte zu kleiden, dass es verständlich wirkt. Ich gebe -ehrlich gesagt- mit meiner Homepage auch noch keinen konkreten Weg, keinen genauen Ansatzpunkt. Meine Homepage ist derzeitig einfach nur ein Sammelsorium (gibt es das Wort?) von Texten, Ideen und Links. Na, das ist ja auch schon mal was... =) Vielleicht wird es endlich mal Zeit für eine "Rechtfertigung" - zumindest aber für eine Erklärung.

Resignation

Viele hören auf - bevor sie überhaupt begonnen haben..
Ich habe festgestellt, dass es viele viele Menschen gibt, die wirklich etwas verändern wollen, es gibt eine große Anzahl von verschiedenen Verbänden und Vereinigungen, die zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen planen, aber über eine gewisse Region hinaus weiß leider keiner was von ihnen. Auch im Internet tun sich Personen zu Gruppen zusammen, rufen laut: auf auf, zum kampf! leben ein paar Jahre, wenn es hoch kommt, und verstummen dann wieder. Ich frage mich immer, woran liegt das, dass Menschen beginnen zu begreifen, dass sie die Welt, wie sie jetzt ist, nicht so behalten wollen, dass sie endlich was gegen die Ungerechtigkeiten tun wollen, dann mit Elan sich dem Anfang einer Sache widmen, und diese dann im Kern wieder ersticken lassen. Meinen sie es alle nicht ernst? Resignieren sie zu schnell? [siehe: eine mögliche erklärung]

gemeinsam!

Gemeinsam sind wir (wirklich) stark

Fakt ist, dass wir am meisten erreichen können, je vereinter wir sind. Die einen sehen sich gern als Linke, die anderen als Kommunisten, die nächsten als Anarchisten, des weiteren gibts da noch Freidenker, Menschenfreunde, Kriegsgegner usw usw. Lauter kleine Gruppen. Wir sind alle Menschen. Welche genauen Endziele und Utopien wir haben, spielt keine Rolle, wenn es gilt, Kritik zu üben, Ungerechtigkeiten zu erkennen, den Schwächeren aufzuhelfen oder zu protestieren, wenn es gilt Kunst und Kultur zu fördern und sich für eine bessere Bildung einzusetzen, wenn man aufzeigt, dass das Geld für Waffen eine verschwendete Chance darstellt (Waffen töten, und das Geld könnte sinnvoller eingesetzt werden) usw. und so fort. Schritt für Schritt an dem arbeiten, was wir alle gemeinsam wollen: an der Mitmenschlichkeit, für eine weltweite Gerechtigkeit! Daher also mein Bestreben, auf meinen Seiten möglichst viele Gruppen und Organisationen vorzustellen, daher die vielen Links und deswegen auch Texte von ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten - einfach, weil wir ständig denken müssen, nachdenken über uns und unser Tun, über unsere Ziele und Ideale, und das wir nicht aus den Augen verlieren, wofür es gilt zu leben.

Start ?!

wie also beginnen? was denn nun tun?

[klein beginnen und nebenbei großes planen...] erst einmal ist es wichtig, überhaupt zu beginnen. das organisieren von kleinen projekten, von interessanten veranstaltungen zu bestimmten themen mag vielleicht auf den ersten Blick nichts allzu weltbewegendes sein, doch wenn man genauer hinschaut, sieht man schon da (gerade da) die ersten Erfolge: Menschen treffen aufeinander, befassen sich mit einem Thema, mit einer Problematik, erweitern ihren persönlichen Horizont in Diskussionen und Gesprächen, haben die Chance, andere Menschen/gar Freunde kennenzulernen, man weiß voneinander, schafft ein Gemeinschaftsgefühl, und kann an Ideen weiter arbeiten. Es bringt nicht viel, einfach nur zu Hause zu sitzen, und zu überlegen, wie man die ganze Welt auf einmal retten könnte. Auch das kann man gut und gerne tun, aber nebenbei geht dann die Welt unter. [*übertreibt] Was ich damit sagen will: Indem man Veranstaltungen besucht und/oder organisiert, kommt man auch persönlich weiter, weil neue Denkansätze gegeben werden, und man geht gleichzeitig einen weiteren Schritt zu mehr Menschlichkeit. Ganz wichtig ist es natürlich, zuallererst bei sich selbst anzufangen.

wissen

wissen ist macht

und dann ist es wichtig - sehr sehr wichtig in meinen augen - sich zu informieren und zu bilden. anfangen zu wissen und nicht nur zu glauben. nicht nur phrasen aufschnappen und sie zur eigenen ideologie heraufbeschwören. wenn wir uns theorien im kopf zusammen denken, dann müssen wir sie auch begründen können und fachlich korrekt darlegen. wenn wir uns ein urteil über historische ereignisse erlauben, so müssen wir faktenwissen im kopf haben, so müssen wir argumente bringen, und auch schon die gegenargumente unseres gegenübers widerlegen können. wenn wir glauben, uns auf ein konstrukt stützen zu können, wie die welt aussehen könnte, dann müssen wir genügend über das menschliche zusammenleben wissen, über ursachen von gewalt und hass. konflikte und probleme näher und vor allem von verschiedenen sichtweisen heraus betrachten. sonst verlieren wir uns in altklugem geschwätz, was früher oder später in einem gemeinschaftsbrei von möchtegern-die-weltverbessern landet... es bedarf bei einer konstruktiven diskussion eben fundierter kenntnisse.

regional

mitwirken in regionalen verbänden

dann schaut euch mal um: es gibt SOVIELE vereine und verbände, in denen ihr euch nützlich machen könnt. vielleicht habt ihr ja in eurer stadt eine attac-gruppe, oder jugendvereine wie ['solid], die jusos oder bund-jugend... gibt es vielleicht medienverbände, umweltinitiativen, organisationen gegen rechtsextremismus? sicherlich! und dann gibt es auch nur eins: hingehen, und schauen, welche veranstaltungen demnächst geplant sind, welche treffen wann und wo stattfinden... hingehen, mitmachen, meinung formen. es zwingt euch ja keiner, der organisation beizutreten, oder ständig irgendwelchen verpflichtungen nachzugehen. alles ist freiwillig.

global

unterstützen von Hilfs- und Friedensorganisationen

auch gibt es schon viele hilfsorganisationen und friedensinitiativen, die sich oft in ihrer arbeit behindert sehen, weil einfach das geld nicht ausreicht. wir haben genug geld - wieso nicht auch mal monatlich was spenden? was kann ein mensch in einem ärmeren land sich nicht alles leisten, wenn wir einmal mehr auf unseren (überflüssigen!) luxus verzichten würden? was ist denn schon ein eis, eine flasche alkohol, ein kinobesuch gegen ein menschenleben? schaut euch um, in euerm zimmer, was ihr alles habt, was ihr gar nicht wirklich braucht, wofür ihr tagtäglich geld rauswerft, alles purer luxus! ich fordere ja nicht, dass ihr alles abgebt und auch nich, dass ihr so lebt, wie die milliarden menschen, die täglich mit dem überleben kämpfen, ich frage euch nur: ist das wirklich alles nötig? eins nur noch sei angemerkt: wer spendet, ist noch lange kein besserer mensch. viele spenden, und meinen, damit sei es getan. spenden vielleicht gerade mal soviel, dass sie es gar nicht mitbekommen (sie könnten das doppelte spenden, und es wäre immer noch nicht bemerkbar...) es wäre selbstbetrug, zu meinen, mit spenden sei alles getan, und das gewissen nun beruhigt. eine spende sollte vielleicht eher als eine selbstverständlichkeit angesehen werden.

ideen

entwickeln und umsetzen von eigenen ideen
wem das, wie mir, noch nicht genug ist, alldiweil es für ihn einfach nicht ausreicht, organisationen zu unterstützen und an veranstaltungen teilzunehmen, der überlege sich, was genau sein persönlicher beitrag zum weltfrieden sein soll. das muss jeder für sich selbst entscheiden, indem er nachdenkt, eigene ideen entwickelt und diese dann auch durchsetzt (!). der eine schreibt artikel für eine zeitung, der nächste dreht einen film, ein anderer wiederum arbeitet in jugendvereinen, ein weiterer betätigt sich in der politik, oder erstellt flyer, malt vielleicht emotionalisierende bilder, man kann homepages basteln, geschichten schreiben, einen eigenen kleinen verein gründen, liedermacher werden, theater spielen oder im politisch-u. sozialkritischem kabarett mitwirken und sovieles mehr. manch einer reist um die welt und versucht menschen in gespräche über frieden, gewalt und ideale zu verwickeln... findet eure eigene bestimmung, geht euern eigenen weg, nur verratet euch nie, und steht immer wieder auf, wenn ihr mal fallt - resignation bedeutet stillstand, aber jeder noch so kleine schritt ist ein schritt nach vorn! glaubt an euch, und lasst euch nicht unterkriegen: wer nicht wagt, der nicht gewinnt!